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Drei Männer im Gespräch
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GRUNDRISS ZUKUNFT

Nachhaltig planen und bauen. Heute.

Dem Nachhaltigkeitsprozess auf der Spur.

Nachhaltigkeit ist ein aktuelles, wichtiges Thema in der Architektur – obwohl es nicht neu ist. Denn mittlerweile ist es selbstverständlich, nachhaltig zu planen und zu bauen. Allerdings wird Nachhaltigkeit durch neue Richtlinien und Nachhaltigkeitskriterien immer komplexer.

Unsere Experten haben in diesem Online-Event mit zahlreichen Insights und Praxisbeispielen für mehr Orientierung gesorgt und zugleich mögliche Wege Richtung Zukunft aufgezeigt.

Kerngedanken unserer Experten

Prof. Jan R. Krause

Prof. Jan R. Krause

Professor für Architektur und Media Management AMM

„Architektur ist dann nachhaltig, wenn sie nicht nur auf Funktionserfüllung einer aktuellen Bauaufgabe ausgerichtet ist, sondern ebenso auf Nutzungspotentiale in 30, 60 und 90 Jahren.“

Hubert Fandree

Hubert Fandree

Architekt | Key-Account-Management, Xella Deutschland

„Ytong macht dank seiner leichten Bearbeitbarkeit Umbau möglich und sorgt so dafür, dass alle Lebensphasen eines Gebäudes sehr gut abgedeckt werden können.“

Philipp Lindemann

Philipp Lindemann

Head of Key Account Management | Xella Deutschland

„Partnerschaft und Zusammenarbeit sind das A und O – denn in der Kooperation können tolle Ergebnisse entstehen und alle im Kontext der Nachhaltigkeit weiter nach vorne bringen.“

Jederzeit abspielbereit: Das Video unseres Events

Sie waren nicht live dabei? Kein Problem – denn wir haben das Event für Sie aufgezeichnet. Hier können Sie sich jederzeit das komplette Event in Ruhe anschauen.

Nachhaltigkeitskompass von Prof. Jan R. Krause

Vom Gründach bis zur CO₂-Bilanz – es gibt zahlreiche wichtige Aspekte, die zur großen Gesamtidee der Nachhaltigkeit einen wichtigen Teil beitragen. Doch noch wichtiger ist es, die Gesamtheit aller Aspekte im Blick und in der Balance zu halten. Laut Prof. Jan R. Krause, Professor für Architektur und Media Management AMM, können wir die Komplexität nachhaltiger Architektur zwar nicht reduzieren, aber wir können sie beherrschbar machen.

Der von ihm entwickelte Nachhaltigkeitskompass ermöglicht es, ganzheitliche Konzepte zu erstellen und zielgerichtet nach individuell gesetzten Prioritäten zu arbeiten.

Kompass

In diesem Kompass hat Prof. Jan R. Krause die Themenfelder aus dem DGNB-Kriterienkatalog neu angeordnet und die Nachhaltigkeitsaspekte entsprechend platziert. Dieses Modell kann Architekten als Checkliste dienen – aber auch helfen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und zu erkennen, wo der jeweilige Fokus und wo eine Balance herzustellen ist, um Lebensqualitäten zu erzeugen.

Prof. Jan R. Krause erläutert den Kompass wie folgt: 

„An allererster Stelle steht die soziokulturelle Qualität. Sie ist eine ‚Doppelqualität‘ bestehend aus Architektur Qualität und sozialer Qualität. Denn wir entwerfen und bauen für Menschen und am Ende für eine ganze Gesellschaft und schließlich für Generationen. Diese zeitliche Dimension beinhaltet auch das große Ziel nachhaltigen Bauens. Denn wir möchten räumliche Rahmenbedingungen schaffen für Lebensqualität und Lebensgeschichten. 

Um dieses Ziel zu erreichen und nachhaltige Raumqualität zu erzeugen, benötigen wir Produkte und Systeme. Kurz technische Qualitäten: Das reicht vom Rohbau über Konstruktionen, Ausbau, Fassade, Gebäudehülle, technische Gebäudeausstattung bis hin zu digitalen Features. Darüber hinaus geht es aber auch um Prozess Qualitäten und damit um den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Dazu gehört die Bedarfsermittlung und das Nutzerverhalten, die Organisation des Entwurfs, der Planungs- und Bauprozess sowie der Betrieb eines Gebäudes. Und es endet mit der Frage, wie lässt sich das alles wieder sortenrein zerlegen und einer neuen Bestimmung zuführen?

Diese vier Kernqualitäten sind untrennbar verbunden mit dem Kosmos drum herum – bestehend aus der Verbindung von ökologischer und ökonomischer Qualität. Diese beiden Aspekte betreffen alle vier Handlungsfelder im Kern dieses Kompasses und es gilt, hier immer wieder die richtige Balance auszuloten.“

Blick in die Praxis: Nachhaltige Referenzprojekte

Außenaufnahme des Kö Bogen

Der Kö-Bogen in Düsseldorf

Mitten in der Innenstadt von Düsseldorf steht der Kö-Bogen. Eine Einzelhandels- und Büroimmobilie, die sowohl durch ihre einzigartige Glasfassade als auch durch das mit Multipor umgesetzte Dach hervorsticht. Denn hier wurde auf rund 4.000 m² eine Dachbegrünung angelegt, die entscheidend dazu beigetragen hat, dass der sechsgeschossige Gebäudekomplex das LEED-Zertifikat für nachhaltiges Bauen in Platin bekam.

Aufnahme der Baustelle des Vario Wohnen in Kassel

Vario Wohnen – ein Studentenheim in Kassel

Ein weiteres Beispiel des Umdenkens ist das Projekt Vario-Wohnen in Kassel: Hier ist ein Wohnquartier entstanden, das zunächst als Studentenheim gebaut wurde. Das innovative Wohnraumkonzept ermöglicht es aber, dank größtenteils vorgefertigter oder vorkonfektionierter Bauelemente, das Gebäude an spätere Anforderungen anzupassen und die Grundrisse flexibel zu ändern.

Aufnahme des Rohbaus

Marissa Ferienpark am Dümmer See

In nur zweieinhalb Jahren Bauzeit ist in Niedersachsen ein modernes, ganzjährig nutzbares Erholungsgebiet mit hochwertigen Ferienimmobilien entstanden. Die Ausführung des Projektes mit großformatigen, massiven Systemwandelementen aus Ytong Porenbeton gewährleistete eine planungs-, termin- und kostensichere Realisierung. Ebenso wurde an einen Flächenausgleich gedacht – so verfügt jedes der 253 Häuser über ein Gründach.

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Einzelheiten zur Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten finden sich in der Datenschutzinformation.

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